Greetings to the Others

Jazoo Yang

Opening Hours 

17. November - 9. Dezember 2021 

Wed.-Sat 4-8pm 

SOMA 700, Monumentenstr. 24, 10965 Berlin

Eröffnung am 13. November 2021, 17:00-22:00

Es gilt die 2G Regel.

 

Jazoo Yang's artistic practice investigates (dis)appearing traces of passing time in urban space. She collects fragments of the urban environment - bits and pieces of buildings, lost property, trash - or takes photographs in order to collage and relate them to each other in her works. Her works thus take on the character of documentaries, foregrounding unseen details of our daily environment and thereby fanning out diverse questions and possibilities of interpretation: How do these found objects relate to each other, how do they influence each other? Where is the boundary between organic and inorganic elements, artifact and a distinct urban ecosystem? The meaning-making processes in Yang's works reflect identity formations, historiographies, and localizations, prompting their viewers to trace their references to urban pasts and futures.

In the solo exhibition "Greetings to the Others," works Yang has produced in recent months are presented to the public for the first time.

 

Jazoo Yang is originally from South Korea and lives and works in Berlin. Coming from a painting background, she developed collage processes using synthetic resin along her ongoing interest in memory, identity, and urban space; the resulting works oscillate between two- and three-dimensionality. Currently, Yang is expanding her practice to include installation and video.

 

“Memories of the Future” brings together artistic positions that deal with the formation of memory, contemporary and future forms of memory, and the relevance of memory for the imagination of possible futures. The project is kindly supported by the Senate Department for Culture and Europe.

Curator;

Nabi Nara

Jazoo Yang untersucht in ihrer künstlerischen Praxis verschwindende und erscheinende Spuren der vergehenden Zeit im urbanen Raum. Sie sammelt Fragmente der städtischen Umgebung – Bruchstücke von Gebäuden, verlorenem Eigentum, Abfall – oder macht Aufnahmen, um diese in ihren Werken zu collagieren und untereinander in Bezug zu setzen. Ihre Arbeiten nehmen so den Charakter von Dokumentationen an, die oft ungesehene Details der täglichen Umgebung in den Vordergrund rücken und dadurch diverse Fragen und Deutungsmöglichkeiten auffächern: Wie stehen die Fundstücke untereinander in Beziehung, wie beeinflussen sie sich gegenseitig? Wo verläuft die Grenze zwischen organischen und anorganischen Elementen, artifiziellen Gegenständen und einer eigenständigen Stadtnatur? Die bedeutungsgebenden Prozesse in Yangs Werken spiegeln Identitätsbildungen, Historiographien und Verortungen, anhand derer Betrachter*innen ihren Bezügen zur urbanen Vergangenheit und Zukunft nachspüren können.

In der Solo-Ausstellung „Greetings to the Others“ werden Arbeiten, die Yang in den vergangenen Monaten produziert hat, erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert.

 

Jazoo Yang stammt aus Südkorea, lebt und arbeitet in Berlin. Aus der Malerei kommend, entwickelte sie entlang ihres andauernden Interesses an Erinnerung, Identität und städtischem Raum Collageverfahren unter Einsatz von Kunstharz; die so entstehenden Werke oszillieren zwischen Zwei- und Dreidimensionalität. Derzeit erweitert Yang zudem ihre Praxis um Installation und Video.

 

Die Ausstellungsreihe „Memories of the Future“ vereint künstlerische Positionen, die sich mit der Entstehung von Erinnerung, zeitgenössischen und zukünftigen Erinnerungsformen, und der Relevanz von Erinnerung für Imaginationen von Zukünften auseinandersetzen. Dabei sollen sowohl individuelle als auch kollektive Erinnerungen berücksichtigt werden.

Das Projekt wird von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa unterstützt.

Kuratorin: Nabi Nara